Flugzeug am Himmel

Sieben Tipps, um mit leichtem Gepäck zu reisen

Mit mildem Lächeln und leichtem Kopfschütteln blicke ich zurück auf meines jüngeres Ich. Denn als ich mit dem Reisen anfing, da hatte ich für eine Woche Urlaub einen XXL-Koffer dabei, den ich zuletzt aus dem Schrank gezerrt habe, als ich für ein ganzes Jahr (!) nach Japan gezogen bin und Klamotten für vier Jahreszeiten einpacken musste. Ansonsten reise ich heute mit sehr, sehr leichtem Gepäck. Zuletzt mehrere Wochen mit einem Rucksack, den andere für Tagesausflüge nutzen. Wie das geht? Im Laufe der Jahre habe ich mein Gepäck auf das absolut Notwendige herunter destilliert. Hier meine besten Tipps für leichtes Gepäck.

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Alte Frau mit Falten

Gib Falten eine Chance!

Es passiert mir immer, wenn ich die Nachrichten im Regionalfernsehen schaue. Bei einer bestimmten Moderatorin kann ich mich kaum auf das Gesagte konzentrieren, weil ich stattdessen fasziniert auf ihr Gesicht starre. Das passt in seiner Glattheit nämlich so gar nicht zum deutlich faltigeren Hals. Offensichtlich hat hier ein kundiger Mediziner herumgedoktert. Wir alle kennen ähnliche Bilder von Hollywood-Stars – weiblichen wie männlichen – die im besten Fall nur eingefrorene Gesichtszüge haben, im schlimmsten Fall nicht mehr wie sie selber aussehen. Und ich frage mich immer: WA-RUM? Wir alle werden älter, und keiner glaubt ernsthaft, dass das Leben für ausgewählte Hollywood-Diven eine Ausnahme macht. Schlimmer aber als das offensichtliche Problem, dass das Gesicht oft nicht mehr zum Rest des Menschen passt, finde ich die Tatsache, dass mit den Falten auch die sichtbaren Erinnerungen an ein Leben ausgelöscht werden.

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Blumenwiese

Aufblühen beim Gärtnern

Meine Großeltern hatten einen klassischen Schrebergarten und haben nebenbei noch im Garten meiner Eltern geholfen. Und den ganzen Sommer und Herbst über wurden Obst und Gemüse eingekocht. Gärtnern war für mich damit lange ein Hobby für alte Menschen, die der Grundversorgung aus dem Supermarkt nicht trauen. Mit anderen Worten: ziemlich spießig. Und jetzt verbringe ich selber jeden Tag viel Zeit im Garten, jage Blattläuse, päpple Setzlinge, suche im Internet nach Saatgut für ausgefallene Sorten und koche Sirup aus Gänseblümchen. Und dabei bin ich noch weit von der Rente entfernt. Höchste Zeit, herauszufinden, warum mich gärtnern so schrecklich zufrieden macht.

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Kinderzeichnung Corona

Total entschleunigt dank Corona

Eigentlich bin ich die Sorte Mädchen, die nicht gut still sitzen kann. Ich brauche immer mindestens ein Projekt, an dem ich arbeite, habe in der Regel die nächsten drei Reisen schon gebucht und dazu das ein oder andere Seminar. Sonst wird das Leben ja langweilig. Und jetzt das: zu Hause bleiben, Urlaub stornieren und möglichst niemanden treffen. Corona wegen.

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Wie ich einmal (fast) meinen ganzen Besitz weggab

Sieben Kisten, zwei Koffer, eine Nähmaschine, eine Truhe voll Stoff und ein Gemälde – das war alles, was ich in Deutschland einlagerte, als ich Mitte 2018 für zwölf Monate nach Japan zog. Alles andere hatte ich vorher verkauft, verschenkt oder weggeschmissen. Alle Möbel meiner 2-Zimmer-Wohnung hatten neue Besitzer gefunden, der Inhalt meines Kleiderschranks war um mehr als die Hälfte reduziert und das schwere Porzellan hatte ich gegen fünf Teller aus Bambus getauscht. So wenig hatte ich noch nie im Leben besessen. Trotzdem hatte ich beim Anblick meiner paar Habseligkeiten vor allem einen Gedanken: da kann doch bestimmt noch was von weg!

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Apfelblüte

Warum ich froh bin, keine 20 mehr zu sein

Wenn heute die gute Fee vorbei schauen und mir anbieten würde, ich könnte nochmal 20 sein, würde ich dankend ablehnen. Ich meine, jetzt mal ehrlich: Mit 20, da ist man doch noch ein halbes Kind! Keine wirkliche Idee, wer man ist und wer man sein möchte. Kein Geld, keine Lebenserfahrung und zu allem Überfluss auch noch von total absurden Schönheitsidealen beeinflusst, die einem permanent ein Gefühl vollkommener Unzulänglichkeit geben. Wie entspannt ist es da doch, Mitte 40 zu sein.

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Blick auf einen Arbeitsplatz

Wie Corona unseren Arbeitsalltag nachhaltig verändern wird

Wir leben in bewegten Zeiten. Obwohl sich die meisten von uns gerade wenig bewegen. Das Land hat dank Corona schließlich kollektiv Stubenarrest. Und so sitzen viele von uns im Home Office. Vom heimischen Schreibtisch aus werden Projekte umgesetzt, Mitarbeiter geführt und Unternehmen geleitet. Selbst die Kanzlerin hat Deutschland zeitweise aus der Quarantäne heraus regiert. Für viele Menschen eröffnen sich damit ganz neue Arbeitsperspektiven. Nicht nur, weil sie sich die Zeit für die Anreise zum Büro sparen. Auch sonst ist vieles irgendwie effizienter. Telefonkonferenzen sind deutlich weniger zeitintensiv als Meetings mit Kaffee und Keksen. Plötzlich lassen sich Dinge in Videokonferenzen besprechen, für die man sonst einen ganzen Tag auf Dienstreise gewesen wäre. Und die große Preisfrage ist: Können wir einiges davon auch nach Corona beibehalten und so unsere Work-Life-Balance deutlich verbessern?

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Warum wir uns jünger fühlen, als wir tatsächlich sind (und deswegen länger leben)

Es passiert mir nicht selten, dass ich vergesse, wie alt ich bin. Nicht nur, wenn mich jemand fragt, und ich kurz nachdenken (oder schlimmer: nachrechnen) muss. Ich bin auch immer maßlos irritiert, wenn mich zum Beispiel die Bedienung im Café siezt, während die Mittzwanziger am Nebentisch geduzt werden. Weil ich mich schlicht und ergreifend nicht wie eine Frau Mitte vierzig fühle. Sondern deutlich jünger. Und damit bin ich nicht alleine.

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Ausschnitt aus einem Schriftzug der ein U zeigt

Das Lebensglück ist ein U

Das Lebensglück ist was?! Ein U! Jedenfalls dann, wenn man Lebensglück in eine statistische Kurve packt, die sieht dann nämlich genau so aus wie in U. Mit Mitte 20 sind wir äußerst zufrieden mit uns und unserem Leben. Mit Ende 40 dagegen stecken wir in einem tiefen Loch – ja, die Midlife Crisis existiert zumindest in der Statistik sehr deutlich. Aber danach geht es steil bergauf und wir werden immer zufriedener und glücklicher. Zufriedener sogar, als mit Mitte 20. Grund genug, sich jeden Tag aufs Älterwerden zu freuen!

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Stein mit Aufschrift

Warum es gut ist, nicht immer zu bekommen was man will

Vor einigen Jahren las ich ein Zitat vom Dalai Lama, das perfekt zu dem passt, was ich für mich und mein Leben auch festgestellt habe: “Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.” Wobei ich einschränkend hinzu fügen muss, dass man meist erst im Rückblick feststellt, dass der Dalai Lama – wie so oft – recht hat. Wohl dem, der da schon auf ein bisschen Leben zurück blicken kann.

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